Im brasilianischen Amazonasgebiet kämpft das unkontaktierte indigene Volk der Kawahiva ums Überleben. Eine lange Geschichte von Übergriffen hat sie dazu gezwungen, auf der Flucht zu leben und vor der Gewalt von Holzfällenden und Viehzüchtenden zu fliehen.
Angriffe und Krankheiten haben bereits viele Menschenleben gefordert, und der Völkermord an den Kawahiva wird vollendet sein, wenn ihr Land nicht geschützt wird.
Seit Jahrzehnten setzt sich Survival für die Anerkennung des Territoriums der Kawahiva do Rio Pardo ein.
Im Jahr 2016 unternahm das Justizministerium auf Druck von Tausenden Unterstützer*innen weltweit einen sehr wichtigen Schritt und erklärte den Wald der Kawahiva zum indigenen Territorium. Doch der Prozess der Demarkierung kam daraufhin aufgrund heftigen Widerstands von Politiker*innen und der Agrarindustrie für mehrere Jahre zum Erliegen.
Schließlich begann die Regierung 2026 mit der physischen Abgrenzung des Gebiets – ein entscheidender Schritt nach vorne –, doch wir müssen den Druck aufrechterhalten.
Fordere jetzt die FUNAI, Brasiliens Behörde für indigene Angelegenheiten, und andere Regierungsbehörden auf, die Demarkierung des indigenen Territoriums Kawahiva do Rio Pardo bis Ende 2026 abzuschließen!
Deine E-Mail wird an den brasilianischen Präsidenten und die zuständigen Minister*innen weitergeleitet:
Presidente Luiz Inácio Lula da Silva (Präsident, Regierung von Brasilien)
Sra. Lucia Alberta Baré (Präsidentin der FUNAI, Regierung Brasiliens)
Ministro Eloy Terena (Minister für indigene Völker)