Die Mashco Piro sind vermutlich das größte unkontaktierte Volk der Welt. Doch nur ein Teil ihres Gebiets ist derzeit rechtlich geschützt – der Rest wurde als Abholzungskonzessionen verkauft. Ein Holzunternehmen namens Canales Tahuamanu hat bereits ungefähr 200 Kilometer an Abholzungsstraßen in den Regenwald gebohrt.
Das Überleben der Mashco Piro steht auf Messers Schneide. Sie sind drei tödlichen Bedrohungen ausgesetzt:
• Mit der zunehmenden Abholzung steigt auch die Wahrscheinlichkeit einer tödlichen Begegnung zwischen der indigenen Bevölkerung und den Holzfällenden.
• Die neuen Straßen bieten Siedler*innen und Eindringlingen, die bald den Regenwald zerstören werden, einen einfachen Weg in den Wald.
• Mit dem Zustrom der Eindringlinge ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie verbreitete Krankheiten wie Grippe oder Masern einschleppen, gegen die die Mashco Piro keine Abwehrkräfte besitzen. Eine solche Epidemie würde zu einem Massensterben führen.
Die peruanischen Behörden haben bereits anerkannt, dass das gesamte Gebiet den Mashco Piro gehört, aber nach intensiver Lobbyarbeit der Holzfällenden weigern sie sich, das indigene Reservat zu erweitern.
Bitte sage ihnen, dass sie das Schutzgebiet jetzt auf das gesamte Mashco Piro-Gebiet ausweiten und die erteilten Abholzungslizenzen widerrufen müssen.
Deine E-Mail wird gesendet an:
den Präsidenten von Peru, José María Balcázar Zelada
die Ministerin für Kultur, Fátima Soraya Altabás Kajatt
den Präsidenten des Ministerrats, Luis Enrique Arroyo Sánchez
den Minister für Justiz und Menschenrechte, Luis Enrique Jiménez Borra
die Ministerin für Entwicklung und soziale Eingliederung, Lily Norka Vásquez Dávila
die Ministerin für Frauen und gefährdete Bevölkerungsgruppen, Edith Betzabeth Pariona Valer
die Ministerin für Umwelt, Nelly Paredes del Castillo
der Minister für Gesundheit, Juan Carlos Velasco Guerrero
den Minister des Innern, José Mercedes Zapata Morante
die Direktorin der Direktion für indigene Völker in Isolation und Erstkontakt des MINCUL, María Amelia Trigoso Barentzen
den Direktor der Generaldirektion für die Rechte indigener Völker des Ministeriums für Kultur, Ángel Antonio Gonzalez Ramirez